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Was ist die Behandlung der erektilen Dysfunktion?
Die Behandlung der ED richtet sich nach der Ursache: Lebensstil, PDE5-Hemmer und weitere Verfahren, stets ärztlich begleitet.
Die Behandlung der erektilen Dysfunktion richtet sich nach der Ursache und reicht von Lebensstiländerungen über Medikamente wie PDE5-Hemmer (Sildenafil, Tadalafil) bis zu weiteren Verfahren. In den meisten Fällen ist eine deutliche Besserung möglich. Wichtig ist eine ärztliche Abklärung, da diese Mittel rezeptpflichtig sind. Dieser Artikel gibt einen Überblick als Einstieg in die Rubrik.
Er ist der Startartikel unserer Rubrik zu Erektionsstörungen.
Zuerst die Ursache klären
Da eine erektile Dysfunktion viele Ursachen haben kann — Gefäße, Hormone, Nerven, Medikamente oder die Psyche — beginnt die Behandlung mit einer ärztlichen Abklärung. Sie deckt die Ursache auf und kann zugleich auf andere Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme hinweisen.
Lebensstil als Grundlage
Bewegung, gesunde Ernährung, Gewichtsabnahme, Rauchverzicht, maßvoller Alkohol und guter Schlaf verbessern die Durchblutung und damit die Erektion. Bei leichteren, gefäßbedingten Formen kann das allein schon viel bewirken.
| Behandlung | Beispiele |
|---|---|
| Lebensstil | Bewegung, Ernährung, Rauchstopp |
| Medikamente | PDE5-Hemmer (Sildenafil, Tadalafil) |
| Weitere Verfahren | Injektionen, Vakuumpumpe, Stoßwelle |
Medikamente
PDE5-Hemmer wie Sildenafil (Viagra) und Tadalafil (Cialis) sind die häufigste medikamentöse Behandlung. Sie verbessern die Durchblutung bei sexueller Erregung. Sie sind rezeptpflichtig und dürfen nie mit Nitraten kombiniert werden.
Weitere Optionen
Reichen Tabletten nicht, kommen Penisinjektionen, Vakuumpumpen, die Stoßwellentherapie oder in seltenen Fällen ein Implantat infrage. Bei psychischen Ursachen hilft zudem eine Beratung oder Sexualtherapie. Die Wahl trifft der Arzt je nach Ursache.
Der Weg zur Behandlung
Da Erektionsstörungen gut behandelbar sind, lohnt sich der Gang zum Arzt. Er findet die passende, sichere Therapie. Mehr zu einzelnen Verfahren unter Stoßwellentherapie.
Stoßwelle: Stoßwellentherapie. Wirkstoff: Wirkstoff in Viagra. Selbsthilfe: ED jetzt beenden.
Die Behandlung an die Ursache anpassen
Welche Therapie passt, hängt von der Ursache ab: Bei gefäßbedingter ED stehen Lebensstil und PDE5-Hemmer im Vordergrund, bei psychischen Ursachen die Beratung, bei Hormonmangel dessen Behandlung. Häufig ist eine Kombination am wirksamsten, die der Arzt individuell abstimmt.
Realistische Erwartungen
Die meisten Männer erleben eine deutliche Besserung, doch nicht jede Form ist vollständig umkehrbar. Schwere Gefäß- oder Nervenschäden können eine dauerhafte Behandlung erfordern. Geduld und das Dranbleiben an der gewählten Therapie zahlen sich in der Regel aus.
Der erste Schritt
Der wichtigste und einfachste Schritt ist, das Thema überhaupt anzusprechen. Ärzte behandeln Erektionsstörungen täglich und diskret. Wer offen über Symptome, Medikamente und Lebensstil spricht, erhält rascher eine passende, sichere Therapie und klärt zugleich mögliche Grunderkrankungen ab.
Häufige Fragen
- Wie wird die erektile Dysfunktion behandelt?
- Je nach Ursache durch Lebensstiländerungen, PDE5-Hemmer und weitere Verfahren, stets ärztlich begleitet.
- Ist sie heilbar?
- In vielen Fällen deutlich besserbar, vor allem bei lebensstilbedingten Ursachen.
- Brauche ich ein Rezept?
- Ja; PDE5-Hemmer sind verschreibungspflichtig.